Open Air Lumnezia 2017 - Die Bands

Es ist angerichtet. Wir haben für euch die besten Zutaten gesammelt und sie zum musikalischen Gourmet-Menu zusammengestellt. Internationale Rap-, Rock- und Pop-Leckerbissen versehen mit der richtigen Prise Schweizermusik. Nebst den bereits bekannten Acts wie Billy TalentSido, Foals oder Sportfreunde Stiller haut am Donnerstag auf der Startrampe das vielversprechende Junggemüse in die Tasten, Saiten und Drums. Das wird ein tolles Wochenende mit guter Musik, schönen Menschen und phänomenaler Stimmung. Wer jetzt keinen Appetit bekommen hat, ist auf der falschen Diät.

Bereits zum dritten Mal ist am Donnerstag die Migros Startrampe mit dabei. Nebst vier jungen Schweizer Bands, die im Wettbewerb gegeneinander antreten, eröffnen Dabu Fantastic das Festivalwochenende.

Bands

Billy Talent

Überall rote Flaggen

Mit ihren eingängigen Punkrock-Melodien füllen Billy Talent Konzerthallen auf der ganzen Welt. Im Jahr 2001 veröffentlichen Billy Talent ihre erste EP und touren ausgiebig durch Nordamerika. Ihre Tracks verfügen über dicken und glasklaren Sound mit viel Power und gehören zu den ausgefeilten und waschechten Hits für jede Alternative-Disco und für jede verschwitzte Bühne.

Sido

Deutschrap schreibt man S-I-D-O!

Sonne, Hitze, purer Hip-Hop im Sommer 2017! SIDO bringt mit seinem einzigartigen Stil die Festivalbühnen zum Beben. So auch im Tal des Lichts. Dabei kommen die Fans der grossen Hits des Berliner Rappers voll auf ihre Kosten! Zwei DJs, einen Back-Up und ein hungriges Publikum, das ist alles was SIDO braucht. Freut euch auf pure Unterhaltung, Wortwitz, Klassiker, neue Songs und jede Menge Energie - SIDO zieht einfach alle in seinen Bann!

Foals

Fohlen-Rock aus Oxford

Was als heisser Geheimtipp in der lokalen Musikszene Oxfords begann, hat sich längst auch bei uns herumgesprochen und einen Namen gemacht. Die Foals (Fohlen) sind vor allem für die starken Live-Auftritte bekannt und bespielen mittlerweile als Headliner die ganz großen Festivalbühnen und begeistern weltweit das Publikum. 2008 gelang der fünfköpfigen Truppe um Frontman Yannis Philippakis mit ihrem Debütalbum „Antidotes“ der Durchbruch. Der entstandene Hype hatte durchaus seine Berechtigung, denn auch die folgenden Alben „Total Life Forever“ (2010), „Holy Fire“ (2013) und "What Went Down" (2015) beehrten die Albumcharts und füllten diverse Konzerthallen.

Sportfreunde Stiller

Sie Roquen

Die Sportfreunde Stiller gibt es immer noch. Im zwanzigsten Jahre ihres Bestehens, nun mit ihrem siebten Studioalbum «Sturm und Stille». Umjubelt auf den Konzertbühnen in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Fester Bestandteil auf Playlisten und in den Charts, egal ob im Radio oder auf Partys. Eine Band mit Loyalität und Haltung. Zu sich selbst, zum jeweils anderen, zu den Menschen ihres Umfelds, zu ihren Fans und eben auch im nicht musikalischen Kontext.

Milky Chance

 

Doing the boogie all night long

Monatelang tourten Clemens Rehbein und Philipp Dausch alias Milky Chance durch die USA, standen auf Festivalbühnen in Australien und Südafrika, spielten in der legendären Freilichtbühne Red Rocks oder auf der Hauptbühne des Coachella-Festivals, waren bei Late-Night-Talker Jimmy Fallon zu Gast, wurden daheim in Deutschland mit einem Echo ausgezeichnet und mit Gold für ihr Album-Debüt «Sadnecessary». Und weil Teil Eins der Milky-Chance-Geschichte so viel Spass gemacht hat, machen Milky Chance jetzt einfach weiter und besuchen dabei auch das Open Air Lumnezia.

Lo & Leduc

Heiss und in rotem Kleid

Sie sind einer der erfolgreichsten Schweizer Acts der letzten Jahre. Das Album «Zucker fürs Volk» war über 80 Wochen in den Charts und holte sich Platin. Der Song «Jung verdammt» spielte sich zum Überhit. Die beiden gewannen drei Swiss Music Awards und spielten während zwei Jahren auf allen Bühnen dieses Landes. Im März erscheint Lo & Leducs neues Album «Ingwer & Ewig». Danach geht’s ab auf Tournee, mit den neuen Liedern und ihrer eingespielten Band. Live kommt das Talent von Lo & Leduc am Besten zur Geltung. Die beiden MCs sind begnadete, charmante Entertainer und Freestyler und begeistern das Publikum.

Alle Farben

 

Farbig tanzt das Alpental

Der Berliner DJ Frans Zimmer alias Alle Farben hat einen Faible für die Malerei und durchtanzte Sonnenaufgänge. Egal ob in New York City, Bangkok, Paris, Zürich, Beirut oder am Open Air Lumnezia. Alle Farben ist ein Kreuzberger Export, auf den man sich weltweit einigen kann. Sein Sound steht wie kein anderer für die Qualitäten und die Besonderheiten des Berliner Nachtlebens: vielfältig, bunt, grenzenlos und immer auf diesem sehr schmalen Grat zwischen Melancholie und Euphorie wandernd.

Royal Republic

Königlicher Schwedenrock

Royal Republic machen sich nichts vor: Rock’n’Roll muss nicht clever sein. Um ihre Lieder zu verstehen braucht man keinen Doktor in Philosophie. Was man aber braucht: Die Fähigkeit sich auch mal gehen zu lassen. Von sich selbst behaupten sie, dass alle vier Band-Mitglieder mit ihrem inneren Vikinger im Einklang sind. Auf der Bühne lassen die vier Schweden ebendiesen Vikinger auch mal raus und spornen mit ihren rockigen Hymnen das Publikum zum mitfeiern an.

Klischée

Klischéehaft gut

Blues, Funk, Disco, House, Afro-Pop, Chanson, eine Prise Swing, Rap und Trap. Alles gemixt, gerührt und wieder ausgespuckt ist es das, was Klischée ausmacht. Mit ihrem einzigartigen farbigen Stil wirbeln die vier Jungs die Schweizer Electro-Landschaft auf und treiben es auf das nächste Level. Nach Auftritten an zahlreichen nationalen und internationalen Festivals bringen sie ihre unaufhaltsame Energie ans Lumnezia und rütteln jeden Tanzmuffel aus seinem Schlafsack.

Moop Mama

Urban Brass

Moop Mama komponieren Lieder und Geschichten, die durch die Kombination von Bläsern, Beats und Rap ihren einzigartigen Charakter erlangen. Kurz: „Urban Brass“. Ihre powervollen Songs sind eine Hymne an das Mensch-Sein: Fernweh und Frühling, Kinder und Komplizen, Inseln und Isolation. Es geht um Hass, den man nicht erklären kann, und um Liebe, die man nicht erklären will. Mit zehn Mann auf der Bühne nehmen Moop Mama ihre Zuhörer auf eine Reise in ihr eigenes M.O.O.P.topia mit.

Nemo

Miar hend Bock uf di

Siebzehn und den Mund schon ziemlich voll — mit Zahnspange und Schweizer Rap. Aber auch Pop, Jazz und Funk hat er im Blut. Die Rede ist von Nemo. 2015 veröffentlichte der junge Bieler in Eigenregie seine erste EP. 2016 trocknete er im SRF Virus „Bounce Cypher“ alle ab und wurde über Nacht bekannt. Noch im selben Sommer stand er am Openair Frauenfeld auf der grossen Bühne mit Lo & Leduc. Eine EP namens «Momänt-Kids» und einen «Best Talent» Swiss Music Award später, lauschen wir seinen Reimen am Open Air Lumnezia.

Damian Lynn

When we do it

Damian Lynn, der 25 jährige Luzerner tut es ziemlich erfolgreich: Er schreibt Songs mit Ohrwurm potential wie die neuste Single «When We Do It», er veröffentlicht am 31. März 2017 sein zweites Studioalbum «Truth Be Told», er gewinnt den Swiss Music Award «Best Talent», er tourt durch die Schweizer Clubs und Festivals, er spielt im Vorprogramm von Stefanie Heinzmanns Deutschland-Tournee und Laith Al-Deen und er kommt ans Open Air Lumnezia – dieses Mal mit Strom.

Me + Marie

You know nothing, Marie

Me + Marie sind die Stimmen von Maria de Val und Roland Scandella in Kombination mit wuchtigen Gitarrenriffs und einem Schlagzeug voller Gefühl und Rhythmus. Ihr Debütalbum «One Eyed Love» zeichnet sich neben einprägsamen Melodien und einem ganz eigenen rauen und emotionalen Klang, durch die Dynamik und Klarheit im Zusammenspiel der beiden Künstler aus. Ihre Präsenz während Live-Konzerten ist genauso eindrucksvoll wie ihre Songs, die sich in keine Stilrichtung drängen lassen und deren detailverliebter Aufbau einen vielfältigen Klangteppich voller Kraft und melancholischer Empathie bietet.

Delirious Mob Crew

Courage to be different

Könnte das Thurgau jemanden an den Eurovision Song Contest schicken, so wäre die Delirious Mob Crew sicher keine schlechte Wahl. Mit ihrem genreübergreifenden Sound hat die fünfköpfige Truppe schon so manch einen Ostschweizer Band-Wettkampf für sich entscheiden können: Unter anderem auch der letztjährige Lumnezia-Startrampen-Contest. Dieses Jahr rocken sie die Hauptbühne und bleiben dabei ihrem Motto treu: «Have the courage to be different!».

Dabu Fantastic

Aufeinander geht’s

Angelina war der Schweizer Sommerhit 2016. Mit Lebensfreude und feinem Witz bespickt, ist ein Konzert von Dabu Fantastic ein Must-See. Nach der Bern-Basel-Zürich-Las-Vegas-Tour im Sommer 2016 führt es sie nun aber ein Jahr später an das Open Air Lumnezia, wo sie das legendäre Feeling wiederauferstehen lassen. Im Openair-Gepäck: Ein beachtlicher Stapel Hits sowie viel Liebe, die sie zu geben haben.

Ursina

Ursina hat unser Herz

Zart, hell, bedacht - so lassen sich die Lieder von Ursina beschreiben. Die 31-jährige ist in der Bergwelt von Disentis aufgewachsen und führt ihre Musik mit ihrem Auftritt am Open Air Lumnezia wieder mal an die Bergluft. Die Songs ihres Debütalbums „You Have My Heart“ buhlen nicht um Aufmerksamkeit. Sie zwingen niemanden dazu, ihnen Gehör zu schenken. Und dennoch wird es passieren, ganz automatisch.

D.A.R.I.O.

Rapsyndrom

Der 18 Jährige hat ein Syndrom. Diese Gruppe von Symptomen, die für eine bestimmte Krankheit typisch sind, beinhalten bei ihm ganz offensichtlich: Gehöriger Wortwitz, eine ausdrucksstarke Stimme und einen guten Beatgeschmack. Die Rede ist vom Rapsyndrom. Rapsyndrom - so heisst auch das vierte Album vom Newcomer der für Oldschool Werte und Skills steht.

Crimer

Pop in bester The-Cure-Manier

Mit seiner epochalen Stimme und unaufhaltsamen Tanz-Akrobatik zieht Crimer das Publikum in den Bann, kettet es an brachiale Beats und lässt allesamt mittanzen. Er beweist dabei ein Faible für Klänge vergangener Zeiten. Mit Curesken Gitarrenklängen und Boyband-Mittelscheitel bringt er in seinen melancholisch anmutenden Liedern die obskure Verschmelzung diverser Dekaden auf die Lumnezia-Bühne.

Catalyst

Wütende Harmonie

Mit einer unerschütterlichen Treue zur Musik und geballter Energie bringt Catalyst jedes Bühnenbild zum beben. Die rauen Gitarrenriffs und harten Rockelemente und dröhnende Lautsprecher zeichnen ihre Auftritte aus. Sie beweisen, wütend und harmonisch zugleich, wie gnadenlos ein Duo sein kann.