Gratis-Shuttle

Bei uns lohnt es sich, das Auto zu Hause zu lassen und mit den öffentlichen Verkehrsmitteln anzureisen, denn zwischen dem Bahnhof Ilanz und dem Festivalgelände sowie Vrin und dem Festivalgelände verkehrt während des gesamten Openairs ein gratis Shuttle.

Die Shuttle-Haltestelle in Degen befindet sich kurz oberhalb des Dorfausgangs. Haltestelle markiert. (Keine Haltestelle im Dorfkern.)

Öffnungszeiten

Kasse
Donnerstag, 20. Juli, 13.00 - ca. 24.00 Uhr
Freitag, 21. Juli, 9.00 - ca. 1.00 Uhr
Samstag, 22. Juli, 9.00  - ca. 1.00 Uhr

Bändeltausch Donnerstag
Am Donnerstag könnt ihr eure Bändel bereits am Bahnhof Ilanz tauschen. Unser Team ist ab 10 bis 17 Uhr für euch da.

Festivalgelände
Donnerstag, 20. Juli, 18.00 - ca. 3.00 Uhr
Freitag, 21. Juli, ab 9.00 bis Sonntag, 23. Juli, ca. 7.00 Uhr

Zeltplatz

Kosten: CHF 20.– pro Zelt.

Das Zelten ist zu folgenden Zeiten erlaubt:
Donnerstag, 20. Juli 2017, ab 13.00 Uhr bis Sonntag, 23. Juli 2017, 12.00 Uhr

Bitte nutzt beim Aufbau den vorhandenen Platz optimal aus; minimiert die Abstände zwischen den Zelten, damit möglichst alle Lumnezia-Fans einen Zeltplatz erhalten. Es besteht kein Platzanspruch.

Spielregeln

Abfall

  • Jeder Festivalbesucher welcher den Zeltplatz benutzt muss bei seiner Ankunft einen Müllsack zu CHF 10.- kaufen.
  • Die Rückerstattung des bezahlten Depots von CHF 10.- erfolgt, sobald bei der Abreise der gefüllte Müllsack zusammen mit dem Jeton bei der offiziellen Müllsackrückgabe abgegeben wird.
  • PET-Flaschen müssen getrennt in den speziellen Containern entsorgt werden. Bitte helft mit, das Gelände sauber zu halten!

Alkoholausschank

  • Kein Alkoholausschank an Personen unter 16 Jahren.
  • Ausschank von Bier und Wein an Personen ab 16 Jahren.
  • Ausschank von Spirituosen und Mischgetränken an Personen ab 18 Jahren.
  • Das Personal darf Ausweiskontrollen durchführen (ID)

Bändeltausch

  • Tickets können am Haupteingang gegen einen entsprechenden Festival-Bändel eingetauscht werden.
  • Keine Rückerstattung und keine Übertragung möglich

Feuerstellen

  • Offene Feuer sind auf dem gesamten Festivalareal verboten.
  • Grillstationen, die keinen Landschaden verursachen sind erlaubt.
  • Einweggrills sind nicht erlaubt.

Foto-, Ton- und Videoaufnahmen

  • Audio- und Videoaufnahmen der am Festival auftretenden Bands sind nicht erlaubt.
  • Fotografieren für den privaten Gebrauch ist grundsätzlich gestattet.
  • Professionelle Fotoausrüstungen sind ohne Akkreditierung untersagt.

Fundsachen

  • Das OpenAir hat keinen Aufbewahrungsservice. Verbotene Gegenstände werden dem Besucher abgenommen und entsorgt.
  • Während des Festivals können Fundsachen am Informationsstand abgegeben bzw. abgeholt werden.
  • Nach dem Festival kannst du dich an info@openair-lumnezia.ch wenden

Gehörschutz

  • Wir halten uns an die bestehende Regelung betreffend maximaler Lautstärke
  • Zusätzlich verteilen wir beim Eingang, am Infostand sowie an den Verpflegungsständen gratis Gehörschutzpfropfen.

Getränke

  • Auf das Zeltgelände können Getränke nur in PET– oder Tetra-Gebinden. Maximal 3 Liter pro Person. Bierfässer sind in Depotgebinden ab 5 Liter Inhalt ebenfalls erlaubt.
  • Glas und Dosen sind auf dem gesamten Areal verboten.
  • Auf dem Festivalgelände können Getränke in Pet oder Tetrapaks (bis 0.5l) mitgenommen werden.

Hunde/Tiere

  • Tiere dürfen aus hygienischen Gründen nicht auf das Festivalgelände.
  • Ausserdem möchten wir keinem Tier die Lautstärke eines Open Airs zumuten.

Kinder/Jugendliche

  • Kinder bis und mit Jahrgang 2004 haben in Begleitung einer erwachsenen Person gratis Zutritt (Ausweispflicht).
  • Jugendliche bis und mit Jahrgang 2002 haben nur in Begleitung einer erwachsenen Person Zutritt (Ausweispflicht).

Menschen mit Beeinträchtigungen

  • Die Tribüne für Menschen mit Behinderung steht auch dieses Jahr wieder zur Verfügung. Du brauchst dafür keine speziellen Tickets.
  • Der Schlüssel für das Behinderten-WC befindet sich beim Samariter-Container

Parkplatz

  • Parkplätze sind gratis und befinden sich in der Nähe des Festivalgeländes.
  • Die Anzahl Parkplätze ist beschränkt.
  • Abgestellte Fahrzeuge, die den Verkehr behindern oder gefährden, werde auf Kosten des Fahrzeughalters abgeschleppt.
  • Übernachtung auf dem Parkplatz sowie jegliche Camping-Fahrzeuge sind nicht gestattet.
  • In Degen stehen Parkplätze für kleine Camping-Fahrzeuge zur Verfügung (VW-Bus etc.)
  • Für Camping-Fahrzeuge steht der Campingplatz Davos Munts zur Verfügung.

Selfie-Sticks

  • Selfie-Sticks sind aus Sicherheitsgründen nicht erlaubt. Ausserdem möchten wir, dass alle freie Sicht auf die Bühne haben.

Zeltplatz

  • Provisorische Zeltbauten, sprich Aufbauten oder Zusatzabdeckungen sind nicht erlaubt. Kurz: Handelsübliche Zelte sind erlaubt
  • Hausrat wie Sofa und Polstersessel etc. bitte zu Hause lassen
  • Wohnmobile haben keine Zufahrt zum Festivalgelände
  • Abfall
  • Alkoholausschank
  • Bändeltausch
  • Feuerstellen
  • Foto-, Ton- und Videoaufnahmen
  • Fundsachen
  • Gehörschutz
  • Getränke
  • Hunde/Tiere
  • Kinder/Jugendliche
  • Menschen mit Beeinträchtigungen
  • Parkplatz
  • Selfie-Sticks
  • Zeltplatz

DAS KLEINE GROSSE FESTIVAL

DAS FESTIVAL. DAS OPEN AIR.

20. – 22. Juli 2017

Das Open Air Lumnezia ist ein Schweizer Open-Air-Musikfestival in Graubünden. Es findet alljährlich am zweitletzten Juli-Wochenende in der Val Lumnezia bei Degen statt. Das Openair Lumnezia startete als kleines, von der Jungmannschaft Lumnezia gegründetes Rockkonzert in Davos Munts bei Vattiz im Jahr 1985.

Mittlerweile ist das Open Air zu einem der grössten der Schweiz aufgestiegen. Es liegt mit über 18'000 Besuchern etwas hinter anderen Festivals. Durch die Limitierung der Geländegrösse konnte das Open Air nicht erweitert werden. Aus diesem und anderen Gründen wird das Openair seit 2006 in Degen durchgeführt.

Die Bands am Open Air Lumnezia seit 1985

1985

Apaches
Bluesfinger
Zip Code
Hades
Alexy & Marcus
Mary’s Friends

1986

Tony Ashton
m. Flores
Sara Sahara
Remedy
Hades

1988

Ba-rock
X-Ray
Funny Hill
Jammin the Blues

1989

Headline
New Point
Tinta
Styl

2011

TinkaBelle
Breitbild
K.I.Z.
Molotov
The Sounds
Skunk Anansie
Gustav & Les Black Poets
Bubble Beatz
77 Bombay Street
Adrian Stern
Karamelo Santo
Gentleman & The Evolution
The Roots

MILESTONES

Die Initialzündung

Die Idee zum Open Air wurde fast zufällig geboren. Die Jungmannschaft aus Vella absolvierte damals, im Jahre 1984 ihre Vereinsreise in die Innerschweiz und besuchte dort ein Konzert im Freien. Angi Burri und seine Band waren musikalisch mit von der Partie und sie hinterliessen bei den Jugendlichen aus den Bündner Bergen wohl mächtigen Eindruck. Spontan entschloss man sich etwas in dieser Form auch in unserer Gegend zu organisieren.

Der Anfang

Aller Anfang ist schwer und das war bei unserem Open Air auch nicht anders. Mathias Derungs war damals Präsident der Jungmannschaft des Tales. Er trommelte die einzelnen Präsidenten der Dorfvereine zusammen und unterbreitete die Idee, ein «Open Air» in unserem Tal zu organisieren. Nach anfänglicher Skepsis fand man sich dann doch und es ging an die Arbeit. Mathias Derungs wurde als OK-Präsident nominiert und wurde so über viele Jahre Kopf der ganzen Veranstaltung. Die einzelnen Präsidenten der Jungmannschaften der verschiedenen Dörfer bildeten mehrheitlich das OK und übernahmen die verschiedenen Ressorts.

Das erste Open Air

Natürlich wurden Angi Burri und seine Band als Headliner verpflichtet. Dazu kamen noch weitere nationale Gruppen und einige lokale Bands zum Zug. Das Open Air wurde eintägig durchgeführt und Austragungsort war die Mulde in Davos Munts, oberhalb des Weilers Vattiz. Sogar ein Besucherzelt war bereits Bestandteil des ersten Open Airs. Das grösste Problem war damals auch bereits die Finanzierung des ganzen Spektakels obwohl das Budget nur gerade um die 30’000.- betrug. Emsig ging das gesamte OK zu allen im Tal ansässigen Firmen und Restaurationsbetrieben um Geld zu sammeln und damit die Finanzierung zu sichern. Das erste Open Air wurde gut organisiert und mit ca. 600 Besuchern war bereits ein beachtlicher Erfolg zu vermelden.

Die Nachfolgenden

Das zweite Open Air wurde in ähnlicher Weise wie das erste organisiert und der Erfolg blieb auch nicht aus. Rund 800 Besucher wohnten dem Open Air bei und auch die Presse war voll des Lobes über den jungen Spross am Open Air Himmel. Alles schien also in Butter zu sein und man organisierte voller Enthusiasmus das dritte Open Air. Einbrüche gehören zum Leben und so blieb natürlich auch unser Anlass davon nicht verschont. Am Samstag des Open Airs waren die Wetterverhältnisse katastrophal: Dauerregen und Hochwasser machten den Helfern zu schaffen. Die Strassen waren überschwemmt, die Zufahrtsstrassen zum Teil gesperrt oder unpassierbar. Nur gerade etwas über 200 Besuchern war es möglich, den Konzerten beizuwohnen. Finanziell schloss man natürlich sehr schlecht ab und der Mumm fortzufahren war logischerweise auf einem Tiefpunkt angelangt. Aber trotzdem: Man entschied weiter zu machen und der Erfolg blieb nicht aus. Bis zur 10. Ausgabe steigerte man sich kontinuierlich und bereits 2000 Besucher wohnten unseren Konzerten bei. Die Ausgabe im 1994 wurde erstmals zweitägig durchgeführt.

Die Wende

Bis im Jahre 1994 wurde das Open Air ausschliesslich von Mitgliedern der Jungmannschaften organisiert und durchgeführt. Jungmannschaften kennen eine Mitgliederaltersgrenze und somit schieden immer wieder altersbedingt gute und vor allem erfahrene Organisatoren aus dem OK aus. Dem wollte man entgegenwirken und somit wurde auf Initiative einiger Jugendlicher der «Verein Open Air Val Lumnezia» gegründet. Erster Präsident dieser neuen Gruppierung mit einzigem Ziel, das Open Air durchzuführen, wurde Alexander Casanova aus Lumbrein. Die Helfer rekrutierten sich weiterhin mehrheitlich aus den Reihen der Jungmannschaften. Auch finanziell griffen die Jungmannschaften dem neuen Verein unter die Arme und überliessen dem neugegründeten Verein ein Startkapital.

Die zweite Phase

Das 11. Open Air sollte in Davos Munts in gewohnter Manier durchgeführt werden. Auch die neuen OK- Mitglieder mussten ja ihre Erfahrungen sammeln. Unerwartet wurde uns der Platz in Davos Munts im Frühjahr 1996 gekündigt (das Projekt Badesee war bereit zur Realisation) und so musste man kurzfristig ein neues Gelände für die Durchführung finden. Glücklicherweise fand man einsichtige Landbesitzer und Pächter und somit auch eine gute Lösung in Cuschnaus. Das neue Gelände gab uns viel bessere Ausbau- und Vergrösserungsmöglichkeiten für das Open Air und es wurde auch ausgebaut, obwohl die ganze Sponsoring- und Marketingarbeit nur für das wesentlich kleinere Open Air in Davos Munts vorbereitet wurde. Logischerweise konnten wir die Besucherzahl stark steigern, jedoch bei weitem nicht in dem Ausmass wie wir es gehofft hatten. Der finanzielle Kollaps war somit vorprogrammiert und drohte uns zu erdrücken. Das Open Air durchlebte eine sehr kritische Phase und nur Dank des grosszügigen Engagements der Graubündner Kantonalbank als Hauptsponsor und einiger weiterer grosszügiger Sponsoren war es uns zu diesem Zeitpunkt möglich fortzufahren. Die gute und seriöse Arbeit seit den Anfängen hatte dem Open Air ein gutes Image verliehen.

Das Erfolgsrezept

Die nachfolgenden Jahre waren geprägt von stetigem Wachstum bis zur heutigen Größe. Uns war es jedoch immer ein Anliegen das Open Air in guter Qualität, in familiärer Stimmung und angenehmer Art zu gestalten. Gutes wurde beibehalten und Schwachpunkte wurden konsequent und stetig verbessert und teilweise sogar ausgemerzt. Wachstumsbedingt ergaben sich von Jahr zu Jahr neue Probleme, die neu angegangen werden mussten. Dabei muss wohl erwähnt werden, dass wir von echt schlechtem Wetter, grösseren Unfällen und Zwischenfällen bis heute verschont blieben. Des weiteren darf die Tatsache, dass über 300 Helfer und Vereinsmitglieder sich Jahr für Jahr für Aufbau, Realisation sowie auch Abbau und Reinigung des Geländes gratis zur Verfügung stellen, nicht unerwähnt bleiben. So viel Idealismus müsste eigentlich belohnt werden aber wir wissen alle, dass das Open Air auch heute noch, nur Dank diesem Idealismus durchführbar ist. Darauf sind wir stolz. Es lebe das Open Air Val Lumnezia.

Die dritte Phase

Die 22. Ausgabe des Open Air Lumnezia fand erstmals in der Ebene von Degen statt. Die Verlegung des grössten Open Air Graubündens von Cuschnaus nach Degen erfolgte vor allem aus den eingeschränkten logistischen Möglichkeiten am alten Standort. Mit der in den letzten vier Jahren erreichten Besucherzahl von jeweils rund 10’000 war die oberste Grenze in Cuschnaus aus topografischen Gründen erreicht. Eine Erweiterung bzw. Verbesserung der gesamten Insfrastruktur war nicht mehr möglich.

Das neue Gelände bietet die Möglichkeit das Festival qualitativ weiterzuentwickeln. Den unser Ziel ist es nicht, zu einem gigantischen Event zu mutieren. Es soll weiterhin das grosse Open Air im Kleinformat bleiben.